Die Methode
Diagnose vor
Optimierung.
Die meisten Shops testen Ideen, bevor sie das Problem kennen. Decision Confidence dreht die Reihenfolge: Erst wird benannt, welche Hürde zwischen Interesse und Kauf steht und wie belastbar dieser Befund ist. Danach wird gehandelt.
Fünf Entscheidungshürden
Jede Kaufentscheidung scheitert an einer dieser fünf Fragen. Die Diagnose ordnet Beobachtungen genau einer Hürde zu.
Relevanz
„Ist das wirklich das Richtige für mich?“
Der Besucher erkennt nicht, dass das Angebot zu seiner Situation passt.
Klarheit
„Verstehe ich das Angebot?“
Leistung, Umfang oder Unterschied zum Wettbewerb bleiben unscharf.
Beweis
„Kann ich dem Versprechen glauben?“
Es fehlen Belege, die das Versprechen glaubwürdig machen.
Risiko
„Was passiert, wenn ich mich falsch entscheide?“
Die Folgen einer Fehlentscheidung wirken größer als der Nutzen.
Reibung
„Wie schwer wird mir die Entscheidung gemacht?“
Der Weg zur Entscheidung kostet mehr Aufwand als nötig.
Der Diagnoseprozess
Ein fester Ablauf von Kontext über Evidenz, Beobachtungen und Käuferfragen bis zu Hypothese, Gegenhypothesen, Priorisierung und Validierung. Der Agent arbeitet die Phasen 0–9 ab, das Audit alle Phasen 0–12 inklusive Traffic-Audit und gewichteter Gegenhypothesen.
Wie belastbar ist ein Befund?
Jede Diagnose wird offen eingeordnet. Keine erfundenen Zahlen, keine geliehenen Benchmarks.
- STARK GESTÜTZT
Mehrere direkte Evidenzsignale, kausal belastbar.
- PLAUSIBEL
Ein direkter Kundenbeleg oder ein konsistentes Verhaltenssignal plus Beobachtung.
- SCHWACH GESTÜTZT
Einzelne Beobachtung oder fachliche Interpretation.
- OFFEN
Zu wenig Evidenz für eine Einordnung.